Cortisol – die katabole Falle

Tipp der Woche – Nummer 24

Heute geht es um Cortisol, das meiner Ansicht nach als der Feind eines jeden fleißigen Bodybuilders angesehen werden kann.

Fakt ist: Um es stark vereinfacht auszudrücken – Cortisiol ist u.a. in der Lage Muskelwachstum zu hemmen und ist dadurch quasi der böse Bruder von dem so beliebten Testosteron. Jeder, der ernsthaft Bodybuilding betreibt, weiß das Testosteron einer der Schlüsselfaktoren im punkto Muskelaufbau darstellt. Aber Cortisol ist nicht zu unterschätzen… deshalb einige infos dazu.

Was Cortisiol bewirkt

Cortisol kann für einen Abbau der Aminosäuren, die in der Muskulatur eingelagert sind, sorgen und hemmt die aufnahme von Testosteron in der Muskulatur. Ein erhöhter Cortisiolspiegel behindert einfach jegliche Art von Muskelwachstum und deshalb sollte man diesen im Griff haben.

Wie kommt es zu einem erhöhten Cortisolspiegel

Die Konzentration von Cortisol im Blut erhöht sich z.B. gerade in Stresssituationen. Die ist naheliegend, da Cortisol auch als Stresshormon bezeichnet wird. Cortison ist die Vorstufe von dem eigentlichen Stresshormon Cortisol. Cortison wird vom Körper in Cortisol umgewandelt.

Ein dauerhaft erhöhter Cortisolgehalt im Körper, kann dazu führen, das Muskulatur abgebaut wird und der Körperfettanteil ansteigt – also geanau das Gegenteil von dem, was ein ernsthaft trainierender Bodybuilder möchte.

Gerade wenn du in deinem Alltag viel Stress ausgesetzt bist oder du trainierst einfach viel zuviel, dann könnte die Ursache für eine Stagnation des Muskelwachstums und / oder die Zunahme von Körperfett, ein erhöhter Cortisolspiegel sein.

Nun stellt sich die Frage – was kann ich tun, um meinen Cortisolspiegel so klein wie nur möglich zu halten?

Cortisol klein halten -aber wie?

Es gibt natürlich Hilfsmittel und Dinge die man tun kann, um bei ungünstigen Umständen den Cortisolspiegel klein zu halten oder dafür zu sorgen, das er garnicht erst zu hoch ansteigt.

Tipp Nummer 1

Direkt vor dem Training BCAA einzunehmen, hilft den Cortisolspiegel gering zuhalten. Grund dafür ist, das der Insulinspiegel bei der Einnahme von BCAA ansteigt und Insulin hemmt die Cortisolproduktion.

Tipp Nummer 2

Ebenfalls ist es sehr hilfreich, unmittelbar nach dem Training einen Snack aus einfachen Kohlenhydraten zu sich zu nehmen. Das versorgt die beanspruchte Muskulatur mit schneller Energie und unterstüzt dabei, den Cortisolspiegel klein zu halten.

Tipp Nummer 3

Die Einnahme von Vitamin C und Vitamin E kann dabei helfen den Cortisolspiegel zu senken. Vitamin C + E gehören zu den Antioxidantien und diese helfen dabei den Cortisolwert zu senken.

Tipp Nummer 4

Auf die Art und Weiße des Trainings kommt es ebenfalls an. Wie ich bereits in anderen Artikeln erwähnt habe, bringt es dir garnichts, wenn du nach dem Motto trainierst – Viel, hilft viel. Dies ist ein Irrtum.

Wenn du zu hart und zuviel trainierst, gelangt dein Körper ins Übertraining und du setzt ebenfalls Stresshormone frei – u.a. Cortisol (Cortison). Vermeide es also zu langes und zu hartes Training und kontrolliere stets deine Trainingsintensität.

Zum Schluss

Ich hoffe, das ich dir mit diesem Artikel wieder einmal eine nützliche Anregung liefern konnte. Bei Fragen und Anregungen dazu, nutze bitte die Kommentarfunktion unten.

Ich möchte dich darauf hinweisen, das ich kein Ernährungsberater bin und dieser Artikel aus eigenen Recherchen entstanden ist.

Ich habe jetzt einige Zeit hier im Blog wenig geschrieben, jetzt werde ich wieder regelmäßig Artikel veröffentlichen. Ich freue mich über jedes Feedback von dir. Lass es mich wissen und teile es mir mit.

Mfg Marco

2 Gedanken zu „Cortisol – die katabole Falle“

  1. Hi Marco,
    sehr interessant, was Du hier so schreibst. Eine Frage hätte ich jedoch, da man überall immer etwas anderes liest. Es geht um die Einnahme von Kohlenhydraten/BCAAs/Proteine nach dem Workout.
    Einige sagen, direkt nach dem Training Kohlenhydrate, um den Glycogenspeicher aufzufüllen und den Regenerationsprozess einzuleiten, ca. 1 Stunde danach Proteine zuführen.
    Andere sagen wiederum, nach dem Training 1-2 Stunden warten, bis man überhaupt etwas zuführt, da das Wachstumshormonlevel nach dem Training hoch ist, und durch Zuführung von Kohlenhydraten die Insulinausschüttung ansteigt, welche den Wachstumshormonspiegel wieder absenken läßt, wobei BCAAs erlaubt sind, da sie nicht den Insulinspiegel ansteigen lassen, da sie nicht über die Leber verstoffwechselt werden müssen.
    Also, wie ist es denn jetzt nun, um die optimale Umgebung für den Muskelaufbau zu schaffen: Glycogenspeicher direkt nach dem Training in Form von komlexen Kohlenhydraten wieder auffüllen +BCAAs oder 1 -2 Stunden warten?

    Ich bedanke mich im voraus und verbleibe

    MFG

    Tim

  2. Hi Tim,
    erstmal danke für dein Lob bzgl. meines Blog. Ich finde deinen Kommentar klasse und werde zu deinen Fragen einen Artikel verfassen denn ich denke das es vielen so geht und sich diese Fragen stellen werden.

    Danke für dein Feedback und ich denke der Artikel wird kommendes Wochenende erscheinen. Schau einfach vorbei oder melde dich für meinen Artikel-Newsletter an.

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    Gruß Marco

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