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Übst du noch oder trainierst du schon

In diesem Artikel geht es um den Unterschied des Trainingsbegriffes „üben“ oder „Übung“ und „trainieren“ bzw. „Training“. Beide Begriffe werden häufig mit der selben Bedeutung versehen, aber sie unterscheiden sich sehr deutlich voneinander. Es ist wichtig den Unterschied zu kennen und auf sein Training anzuwenden, sonst ist man nur am üben und nicht am Trainieren.
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Härter trainieren durch die Kraft des Geistes

Arnold Schwarzenegger sagte in seiner aktiven Zeit als Bodybuilder:

„Mit dem Geist kann man Rekorde brechen. Wenn man das einmal verstanden hat, dann schafft man es auch.“

Dieses Zitat sollte man sich einmal verinnerlichen und auf die nächsten Trainingseinheiten projezieren. Der Geist ist es, der uns motiviert und antreibt.

Vielleicht kennen Sie auch diese Phänomen, was mir schon häufig im Training wiederfahren ist.

Hier ein Beispiel:

Ich bin dabei meinen letzten Satz Bankdrücken zu absolvieren und habe meinem Trainingsplan vor Augen und sage mir: „Sechs Wiederholungen, die schaffst du auch noch.“

Mir ist dann häufig aufgefallen, das ich die sechste Wiederholung seltsamerweise gerade so geschafft habe.

Ein anderes mal habe ich mir fest vorgenommen acht Wiederholungen zu machen und habe mir diese acht fest eingeredet. Siehe da, es ging, ich machte acht Wiederholungen und hatte erst bei der achten Wiederholung Schwierigkeiten.

Es scheint mir, als wenn die Wiederholungszahl, die man sich vor Beginn eines Satzes in den Kopf setzt, eine mentale Bremse darstellt und einen daran hindert bis zum letzten zu gehen. Da man unterbewusst denkt, sein Ziel bei der sechsten Wiederholung bereits erreicht zu haben und dadurch der Kampfgeist nachlässt.

Wenn nun die Wiederholungszahl ein wenig höher angesetzt wurde, dann möchte man dieses Ziel erreichen und kämpft über die sechste Wiederholung hinaus.

Aus diesem Grund setzte ich regelmäßig meine Wiederholungszahlen etwas höher an – eins bis zwei Wiederholungen – und erreich dadurch leichter meine Höchstleistung, dank der Kraft des Geistes und mit einem einfachen Trick mich selbst zu überlisten.

Eine andere Methode, an die eigene Leistungsgrenze zu gelangen, ist völlig ohne vorgegeben Wiederholungszahlen zu trainieren. Ziel bei dieser Variante ist es, bei jedem Satz bis zum Muskelversagen zu gehen und dann mindestens eine erzwungene Wiederholung nachzulegen.

Glauben Sie mir, das bringt neuen Wind ins Training. Versuchen Sie es auch einmal und nehmen Sie die Wiederholungszahlen pro Satz nicht allzu ernst. Überlisten Sie Ihren Geist und gehen Sie ein Schritt weiter. Muskelwachstum garantiert.

Haben Sie auch Erfahrungen mit dieser Methode und wenden Sie sie vielleicht schon an? Haben Sie Fragen dazu? Dann schreiben Sie doch ein Kommentar…